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Kiwanis Emmendingen-Tara, eMail: marie-anne.grages@db.com
  • Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder

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Bericht:  Emmendinger Tor am 20.03.2019:

Der auf dem Tisch tanzt und alle mitreißt

Ein toller Abend der Kiwanis Tara für einen guten Zweck / Bei Tom Jets Auftritt in der Steinhalle blieb kein Sitzplatz frei.

EMMENDINGEN. Es läuft genau so, wie es sich die Veranstalter, die Kiwanis Tara Damen, für ihre Benefizgala ausgemalt haben. Die Steinhalle ist knallvoll, kein Sitzplatz mehr frei. Knisternde Spannung liegt über der Bühne. Dort wickelt Tom Jet gefährlich die Krallen ums Mikrofon. Es sind die guten, alten Rock’n Rolltitel der 50er und 60er Jahre, mit denen er die Halle gleich nach Beginn zum Kochen bringt: auch die 70er und 80er, mehr muss man nicht sagen. "Diana" von Paul Anka, "Amarillo" von Toni Christie, "Moonlight" von Ted Herold und Doris Days "Que sera". Dann ein Gitarrenmedley: "Shadow" auf der Fendergitarre.


Christiane Schlüter, Präsidentin des Kiwanis-Clubs Tara, erklärt, dass der Erlös wieder Maks zugute kommen wird. Eine ambulante Einrichtung für Kinder und Jugendliche, deren Eltern sucht- oder psychisch krank sind. Schlüter: "Wenn wir Kindern die Unterstützung geben können, dass sie trotz schwerer Kindheit oder trotz widriger Umstände einen Beruf erlernen, sich in die Gemeinschaft einbringen und ein erfülltes Leben führen können, haben wir viel Gutes für die Kinder, aber auch für uns als Gemeinschaft erreicht." Sie erzählt, dass vor ziemlich genau 20 Jahren der Kiwanis-Damenclub ins Leben gerufen wurde. Den inzwischen 27 aktiven Frauen liegen besonders Kinder, die es nicht so gut haben, am Herzen. 2018 kamen 10 000 Euro für Maks zusammen. Alle Damen helfen mit: eine Gruppe kümmert sich um die Dekoration, eine schreibt den Song zum Auftakt, eine ist für Kartenreservierung und eine für die Planung der selbstzubereiteten Speisen zuständig. Ohne die treuen Sponsoren wäre die Benefizveranstaltung nicht zu realisieren, sagt die Vorsitzende.

Die "Crazy Cats" bestehen an diesem Abend nur aus dem "Kater". Christin, seine Partnerin, hat aus gesundheitlichchen Gründen abgesagt. Kein Problem für Tom Jet. Werner Englert unterstützt ihn musikalisch. Tom trägt irgendwas Rotes mit viel Leopardendesign und los geht’s: er singt und begleitet sich auf seiner E-Gitarre. Er macht das mit großem musikalischem Feinsinn, was die Herzen höher schlagen lassen. "Der ist ja wirklich klasse. Ein geiler Titel nach dem anderen," kommt es später von hinten.

Alle fühlen sich bestens unterhalten. Mehr noch, die große Steinhalle kocht. Es ist wie eine zusammengewürfelte Privatparty. Der Kater ist unerbittlich: im zweiten Teil wird daraus eine Karaoke-Party. Er schaut von der Bühne auf einen herab, droht mit dem ausgestreckten Zeigefinger: "Wehe, wenn einer auf dem Stuhl sitzenbleibt und auch noch falsch singt." – "Nee, Quatsch." Er macht nur Spaß. Aber er besteht darauf, sich beim Falschsingen nicht zu schämen. Er meint das gar nicht böse, er liebt halt sein Publikum und will, dass alle Spaß haben. Und so singen sie "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins", "Major Tom" oder grölen von AC/DC "Highway to Hell" und lesen den Text "Living easy, living free" von der großen Leinwand ab.

So geht dieser Abend viel zu schnell zu Ende. Und viele halten es wie im Song der "Toten Hosen": "An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit." Tom Jet mag das Publikum in Emmendingen, sagt er zumindest. Und dass er viel zu selten in dieser Region sei, in Hessen lebe und dort viele Auftritte habe. Tom Jet liefert eine kraftvolle Show, verbindet sein grundsolides Handwerk mit Jugendlichkeit und einem Feuer von Bewegungen. Er springt und singt nie daneben. Trotzdem ist seine Show weder glatt noch kalt. Er ist so präsent, wie man es sich nur wünschen kann. "Sind Sie etwa schon müde, oder haben Sie noch Puste?" fragt er und alle lachen. Sein rotes Jackett mit Leopardendesign wechselt er in der Pause gegen einen Anzug, im Partnerlook mit Dieter Schmidt, der ihn im zweiten Teil auf einer Bassgitarre begleitet. Antje Mattfeldt, von Ruf & Schlenker, einer der vielen Sponsoren dieses Abends, überkommt bei diesem Anblick ein Farbenschock: "Oh je, beide in Lila", stöhnt sie.

"We had joy, we had fun”, schon Terry Jacks beschrieb es in "Seasons In The Sun": Goodbye to you, my trusted friends”. Es war wieder ein toller Abend.

Eine Achterbahnfahrt durch die Charts

Der Kiwanis-Club Tara holt die Crazy Cats zu einem Konzert in die Steinhalle und unterstützt damit Kinder von Suchtkranken.

EMMENDINGEN. Alle Jahre wieder... etwas Neues, Unterhaltsames: Für den 16. März hat der Kiwanis-Club Tara die Crazy Cats verpflichtet und verspricht eine "rekordverdächtige Achterbahnfahrt durch die Jahrzehnte der internationalen Charts" – für einen guten Zweck: Der Erlös der Benefizveranstaltung in der Steinhalle kommt wieder Maks zugute, dem Modellprojekt Arbeit mit Kindern von Suchtkranken. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.


Der Kiwanis-Club Tara wurde 1999 gegründet und hat seither 90 000 Euro zur Unterstützung von Kindern gesammelt; allein in den vergangenen beiden Jahren brachten die Benefizveranstaltungen jeweils etwas mehr als 10 000 Euro, so Präsidentin Christiane Schlüter. Sie ist eines der Gründungsmitglieder und im zweite n Amtsjahr aktiv – bei den Kiwaniern ist der turnusgemäße Wechsel an der Spitze Tradition; eigentlich sogar jedes Jahr. "Frischer Wind durch den Wechsel," sagt Marie-Anne Grages (Sekretärin) dazu. Und die Verpflichtung dauere nicht zu lange. Trotzdem könne es schwierig sein, jemanden zu finden – ganz abgesehen davon sei bei einem Jahr die Präsidentin kaum im Amt, da muss schon die Nachfolgerin gewählt werden, sagt Schlüter.

Zum 20-jährigen Bestehen gibt’s einen Abba-Song.


Vize-Präsidentin Irene Sturm und Schlüters Vorgängerin Jutta Klingl-Wagner unterstützen sie. Denn zu tun gibt es eine Menge. Die wichtigste Veranstaltung ist der alljährliche Benefizabend und da soll möglichst viel Geld für den guten Zweck übrig bleiben. So übernehmen die Taras die Bewirtung, die Dekoration der Halle und den Vorverkauf selbst; dafür programmiert ihnen Hans Stramitzer, Vater einer Tara-Frau, eigens einen Hallenbelegungsplan. Insgesamt 14 Sponsoren tragen ebenfalls dazu bei, dass der finanzielle Erfolg für die Kinder so groß wie möglich ausfällt.

Tradition hat der Song des Tara-Teams, dieses Mal nach einer Abba-Melodie mit eigenem Text: "Danke für die Treue" – wegen des 20-jährigen Bestehens. Den Song studiert Christine Riesterer-Märtin mit ihren Taras an drei intensiven Terminen ein; sie ist ausgebildete Sopranistin. Werner Englert begleitet die Gruppe am Keyboard. "Wir warten noch auf ein Engagement", sagt Marie-Anne Grages und lacht. "Wir witzeln seit zehn Jahren, dass wir mit unseren Songs mal einen eigenen Abend gestalten – aber wir wollen ja ein volles Haus", ergänzt Christiane Schlüter vergnügt. Deshalb setzen sie auf Tara-Frau Adelheid Hetzel-Mack, die als Profi im Showgeschäft Verbindungen und Fachkenntnis hat, um Jahr für Jahr besondere Künstler zu engagieren.

Aber auch Christiane Schlüter und Marie-Anne Grages wissen: "Es tut so gut zu singen", so Schlüter – und deswegen sollen das die Besucher bei den Crazy Cats auch dürfen. Wenn sie mögen, versteht sich. Bei den fetzigen internationalen Songs, Rock- und Popklassikern sowie Evergreens und Kultschlagern, die die "Crazy Cats" versprechen, dürfte das sicher klappen.

Info: Karten gibt es von sofort an im Vorverkauf bei der Goldschmiede Detail in Emmendingen. Die Veranstaltung findet statt am 16. März, 19.30 Uhr (Saalöffnung 18 Uhr) in der Steinhalle.

Etwas zum Lachen – für die, die nichts zu lachen haben

Kiwanis-Club Tara organisiert wieder einen Benefizabend / Erlös für Kinder Suchtkranker/ Neue Präsidentin Christiane Schlüter.

EMMENDINGEN. Der Kiwanis-Club Tara hat eine neue Präsidentin: Christiane Schlüter löst Jutta Wagner ab, die turnusgemäß nach einem Jahr zur Past-Präsidentin wird. Christiane Schlüter ist eines der Gründungsmitglieder, die den Club vor 18 Jahren ins Leben gerufen haben. Ihr zur Seite steht Vizepräsidentin Irene Sturm, die dem Club seit Mitte 2016 angehört. Der Kiwanis- Damenclub hat sich vor allem der Unterstützung von benachteiligten Kindern in der Region verschrieben.

Der Wechsel im Ein- bis Zweijahresrhythmus gehört bei Kiwanis dazu und erleichtert es, jemanden zu finden, der die Aufgaben übernimmt – der Zeitraum ist überschaubar. Da ist sich die neue Spitze einig. Und weil der "Neuen" Past-Präsidentin und Vize zur Seite stehen, ist der Informationsfluss in dem Dreiergespann gewährleistet. Außerdem gibt es mehrere Orga-Gruppen, so dass die Arbeit auf viele Schultern verteilt wird. Kiwanis Tara hat derzeit 27 Mitglieder, die neue Präsidentin ist die Jüngste.

Arbeit macht vor allem das Hauptevent: Einmal im Jahr gibt es eine Benefiz-Veranstaltung mit hochkarätigen Künstlern, deren Erlös im Wesentlichen an Maks fließt, ein Modellprojekt in der Arbeit mit Kindern von Suchtkranken. In diesem Jahr kommt Rosemie – Clownin, Komikerin oder Verzauberin, die sich als herrlich verklemmte Schwäbin mit einer ganz eigenen Lebensphilosophie in die Herzen der Zuschauer spielen will. Die Bewirtung übernimmt die Kiwanis-Kochgruppe ("mit badischer, brasilianischer und österreichischer Hausfrauenliebe"), andere kümmern sich um Dekoration, Kartenverkauf und den Kiwanis-Song. Alles geschieht "mit wenigen Mitteln und viel Liebe", wie es Schlüter formuliert – soll doch möglichst viel für den guten Zweck bleiben. Tut es auch: Im vergangenen Jahr waren es 10 000 Euro für Maks; unterstützt wurden aber auch die Kiwanis-Ferienschule. In diesem Jahr beteiligen sich die Kiwanis-Frauen aus Emmendingen zusätzlich am Projekt "Brücke ins Leben", bei dem sechs Clubs aus Emmendingen und im Raum Freiburg im Denzlinger Bürgerhaus eine Veranstaltung zugunsten von Jugendlichen organisieren, die Schwierigkeiten haben, den Hauptschulabschluss zu erreichen. "Da gibt es tolle Erfolge", sagt Schlüter, "wenn wir die Kinder auf den richtigen Weg bringen, ist so viel für die Gesellschaft gewonnen". Auch das Projekt "Eliminate" in Zusammenarbeit mit Unicef, das die Ausrottung von Tetanus zum Ziel hat, wird unterstützt. Die Veranstaltungen sind in der Regel rasch ausverkauft: "Wenn wir ein Flugzeug wären, dürften wir nicht starten, wir wären überbucht", schmunzelt Schlüter.


Die neue Kiwanis-Spitze (Foto: Sylvia-Karina Jahn):

Links: Präsidentin ist Christiane Schlüter (50), ausgebildete Mascinenbauingenieurin, im Immobilienbereich tätig. (Bau, Projektentwicklung, Vermietung). Bei Kiwanis war sie Sekretärin, Schatzmeisterin, Marketingchefin und zuletzt Vizepräsidentin – die im darauffolgenden Jahr in der Regel die Präsidentschaft übernimmt.
Rechts:Vizepräsidentin ist Irene Sturm (58), eidgenössisch diplomierte Marketingsplanerin und Geschäftsführerin von Ziemer Ophthalmology (Laser für Augenchirurgie).
Mitte: Past-Präsidentin Jutta Wagner (62) ist ausgebildete Sozialpädagogin und arbeitet als Geschäftsführerin für McDonald’s.

Neue Spitze, gleiches Engagement:

Jetzt unter Leitung von Jutta Klingel-Wagner, organisiert der Kiwanis-Damen-Club Tara wieder einen Benefizabend, der beste Unterhaltung und viel Spaß verspricht: "Elvis in Comedy"

Von links: Past-Präsidentin Marie-Anne Grages, Präsidentin Jutta Klingl-Wagner und Vizepräsidentin Christiane Schlüter.
Von links: Past-Präsidentin Marie-Anne Grages, Präsidentin Jutta Klingl-Wagner und Vizepräsidentin Christiane Schlüter.

Der KIWANIS-Damenclub Emmendingen Tara hat einen neuen Vorstand. Bereits Ende letzten Jahres fand die Amtsübergabe statt. Marie-Anne Grages war vier Jahre Vorstandsmitglied, die letzten beiden Jahre als Präsidentin. Nun übergab sie ihr Amt an die bisherige Vizepräsidentin Jutta-Klingel Wagner, die ebenfalls nach zwei Jahren Vorstandsarbeit bestens darauf vorbereitet ist. Neue Vizepräsidentin ist Christiane Schlüter, die vor 19 Jahren den Club mit begründete.


Die 26 Kiwanierinnen des Damenclubs sind sehr rührig. Am 11.03.2017 findet wieder das nächste Benefizkonzert statt. „Elvis in Comedy!“ - wird das Motto sein, wenn Eric Prinzinger in seiner fantastischen Show unvergessene Elvis-Hymnen, fetzige Rock‘n Roll Klassiker und herzergreifende Lovesongs darbietet - und das voller Leidenschaft, augenzwinkernd auf einzigartige Weise, hautnah in einer ganz besonderen Atmosphäre. Das Konzert findet in der Steinhalle statt, die Bewirtung übernehmen die Taras wieder in Eigenregie und verwöhnen bereits ab 19 Uhr mit Speisen und Getränken. Karten gibt es bei der Ticket-Hotline von Mack-Event unter 07641-7957.

Auch im Jahr 2016 wurde ein Benefizabend veranstaltet. Wie schon in den Jahren zuvor wurden mit dem Erlös MAKS und weitere förderungswürdige Projekte unterstützt. Durch den Überschuss konnten € 6.666,-- an MAKS gespendet werden. MAKS (Modellprojekt Arbeit mit Kindern von Suchtkranken) ist eine unterstützende und ambulante Einrichtung für Kinder und Jugendliche deren Eltern sucht- und/ oder psychisch krank sind oder waren. MAKS ist zuständig für Freiburg, den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen.


Ebenso wurde die KIWANIS-Ferienschule unterstützt
, eine Initiative, die SchülerInnen helfen soll, während der Sommerferien ihre Leistungen in einzelnen Hauptfächern zu verbessern. Sie wurde 2009 von Petra Zai-Englert (auch Mitglied im KIWANIS-Club Tara) aus der Wiege gehoben und konzeptionell gemeinsam mit Mitgliedern des KIWANIS-Herren Clubs Emmendingen/Baden weiterentwickelt. Aufgrund ihres Erfolges und ihrer Nachfrage geht sie auch 2017 wieder an den Start.

 

Den Damen des Clubs ist es ein großes Anliegen sich ehrenamtlich in der Region zu engagieren. Der Spaß und das Miteinander im Club kommen natürlich auch nicht zu kurz. So werden neben den Clubabenden, die regelmäßig im Carpe Diem stattfinden auch Vorträge, Besichtigungen und ein Ausflugswochenende für den Zusammenhalt im Club organisiert.